Leitfaden
Die Methode des kritischen Pfads (CPM) im Projektmanagement
Die längste Kette abhängiger Aufgaben, die die kürzestmögliche Projektdauer festlegt.
Der kritische Pfad eines Projekts ist die Abfolge von Aufgaben, die das berechnete Start- oder Enddatum des Projekts bestimmt. Entwickelt von Walker und Kelley Ende der 1950er-Jahre, hilft die Critical Path Method (CPM) Projektleitern, die minimale Zeit zur Durchführung von Aktivitäten zu ermitteln und realistische Zeitpläne aufzustellen.
Wie CPM funktioniert
CPM benötigt drei Elemente: eine vollständige Aufgabenliste, die Abhängigkeiten zwischen den Aufgaben und eine geschätzte Dauer für jede. Durch die Identifizierung der längsten Kette abhängiger Aktivitäten sehen Teams, welche Aufgaben Puffer haben und welche nicht verzögert werden können, ohne den Zeitplan zu verlängern.
Warum das wichtig ist
Die Analyse des kritischen Pfads deckt Abhängigkeiten und Engpässe auf, schätzt die Dauer von Aufgaben und Projekt präzise, priorisiert die Arbeit nach Pufferzeit, markiert Aufgaben, die pünktlich fertig sein müssen, und unterstützt Techniken zur Zeitplanverdichtung.
Wichtige Elemente
Frühester/spätester Beginn (ES/LS), frühestes/spätestes Ende (EF/LF) und Puffer (Float). Aufgaben auf dem kritischen Pfad haben einen Puffer von null — jede Verzögerung verzögert das gesamte Projekt.
CPM in FoxPlan
FoxPlan vergleicht geplante und tatsächliche Zeitpläne in Echtzeit. Der Gantt-Chart vereinfacht die Erstellung des kritischen Pfads, hebt kritische Aufgaben hervor und identifiziert Verzögerungen, die das Projektergebnis beeinträchtigen könnten.